Versorgungswerk - Landesärztekammer Hessen

Elektronisches Arbeitgebermeldeverfahren

Für Entgeltzeiträume ab dem 01.01.2009 müssen Sie als Arbeitgeber die Daten, die die berufsständischen Versorgungseinrichtungen zur Beitragserhebung benötigen, monatlich elektronisch übermitteln. Diese Maßnahme ergibt sich aus einer Änderung des § 28 a Abs. 10 und 11 Viertes Sozialgesetzbuch (SGB IV). Sie betrifft die Mitglieder des Versorgungswerkes, die als Angestellte tätig und von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind.

Der Datenaustausch der Meldungen zwischen Arbeitgebern und berufsständischen Versorgungseinrichtungen erfolgt im bereits bestehenden gesicherten Verfahren der gesetzlichen Sozialversicherung. Dabei werden alle relevanten datenschutzrechtlichen Vorschriften berücksichtigt.

Bisher verwendete Meldeverfahren wie z. B. Beitragsnachweise in Papierform sind für Zeiträume ab dem 01.01.2009 nicht mehr möglich.

Damit die Meldungen an die jeweils zuständige berufsständische Versorgungseinrichtung weitergeleitet werden können, benötigen Sie die erweiterte Mitgliedsnummer (MNrBV-AGV) des jeweiligen Mitgliedes. Die erweiterte Mitgliedsnummer setzt sich zusammen aus der bisherigen Mitgliedsnummer in der berufsständischen Versorgungseinrichtung und einem Zusatz, in dem eine Kennzahl für die zuständige berufsständische Versorgungseinrichtung und eine Prüfziffer enthalten sind. Diese erweiterte Mitgliedsnummer wird dem Mitglied zwecks Weitergabe an ihre Arbeitgeber versandt. Wenn Ihnen die erweiterte Mitgliedsnummer nicht vorliegt, fordern Sie sie bitte von Ihrem Mitarbeiter an.

Auf der Internetseite der DASBV (www.dasbv.de) können Sie weitere Informationen erhalten.

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