25.09.2011Pflegeberatung
Weil die Deutschen immer älter werden, steigt seit Jahren auch das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden. Aber man kann auch in jüngeren Jahren durch Krankheiten oder Unfälle in eine Situation geraten, in der man auf Pflege angewiesen ist. Um Betroffenen und Angehörigen Hilfe anzubieten, hat die Bundesregierung vor einigen Jahren beschlossen, dass in den Bundesländern sogenannte Pflegestützpunkte eingerichtet werden, an denen die gesetzlichen Krankenkassen eine Pflegeberatung anbieten müssen. Dort kann sich jeder (sowohl gesetzlich als auch privat Krankenversicherte) darüber informieren, wo der jeweilige Pflegebedürftige am besten versorgt werden kann, wer die Pflege übernehmen soll, wie die Einstufung in Pflegestufen funktioniert usw.
Die privaten Krankenversicherungen haben sich nun entschlossen, sich nicht an den Pflegestützpunkten zu beteiligen. Vielmehr haben sie das Unternehmen COMPASS Pflegeberatung gegründet. Die Pflegeberatung erfolgt vor Ort, also zu Hause bei den Betroffenen oder Angehörigen bzw. in einer Pflegeeinrichtung. Eine telefonische Beratung bzw. die Vereinbarung von Terminen ist unter der Rufnummer 0800/1018800 möglich. Während die Beratung vor Ort nur für die Mitglieder von privaten Krankenversicherungen angeboten wird, können sich telefonisch auch die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen informieren.
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